Es riecht nach Herbst

Es riecht nach Herbst und da gehen wir nicht alleine durch: OKTOBER FREAK SCENES im EISEN

Datum: 19.09.2025

Newsletter pragmatisch: Scrollt runter bis zum ersten Datum.
Newsletter emotional: Kocht Euch nen Tee und nehmt Euch 15 Minuten Zeit.
🍵

„Ich sitze hier allein und still inmitten dieser vollen Bar, mein
Getränk in der Hand und eigentlich komme ich gut klar.
Ich spür dein Blick durch den gesamten Raum, kannst du nicht bitte
jemand anders anschauen?
Plötzlich sitzt du neben mir, du deutest diesen freien Platz als
Einladung, die ich zwar nicht aussprach, aber sei’s drum.
Du stellst dich vor, ich hab deinen Namen direkt vergessen, wieso kannst
du dich nicht einfach woanders hinsetzen?
Du stellst dich vor, ich hab dich nie danach gefragt.
Und bisher eigentlich auch rein gar nichts gesagt.
Zum besseren Verständnis kommst du näher an mich ran, schreist in mein
Ohr, damit ich dich verstehen kann.
Und deine Hand berührt meine Hüfte und die andere mein Arm.
Ich dreh mich zu dir um und sag: „Ey, sorry, gar kein Interesse.“
Du fragst woran, ich sag hier dran. Du lachst und sagst, dass ich dich
ja auch erstmal kennenlernen kann.
Ich frag: „Was an ‚Ich hab kein Interesse‘ willst du nicht verstehen?
Das heißt, dass ich dich nicht kennenlernen will und meinetwegen kannst
du gehen.“
Dein Blick verändert sich, deine Lippen beginnen sich zu bewegen, doch
misogynen Kram muss ich mir doch jetzt nicht geben.
Du redest dich in Rage, keine Ahnung, was du sagst, mein Getränk wird
langsam leer, ich bestell mir noch ein Glas.
Du redest immer weiter, bist anscheinend immer noch da, was willst du
denn von mir, ich hab dir alles gesagt.
Zum besseren Verständnis kommst du näher an mich ran, schreist in mein
Ohr, damit ich dich verstehen kann. Und deine Hand berührt meine Hüfte
und die andere mein Arm.
Vielleicht geht’s hier auch nicht nur um mich, vielleicht ist das auch
offensichtlich.
Doch wieso fühlt sich das hier an wie ein Streit, du weißt doch noch
nicht mal, wie ich heiß.
Zum besseren Verständnis kommst du näher an mich ran, schreist in mein
Ohr, damit ich dich verstehen kann. Und deine Hand berührt meine Hüfte
und die andere mein Arm, dank dir kann ich nicht mehr alleine in eine
Bar.“
(JULE – An der Bar)
https://youtu.be/FUAUdRhDDrI?si=klzoSJICELjYFCzJ

Die meisten Newsletter schreiben sich von selbst. Gefühle werden in
meinem steten Synapsenmoshpit zu Bildern. Bilder suchen Worte. Der
innere Zensor staut sie auf.
„Ist eh schon spät, Nando. Alles wirr. Besonders Du. Zeit, ins Bett zu
gehen.“
Und zack… kurz vor’m vernunftbemühten Zuklappen des Laptops: „Hallo
Stromboli!“.
Zwei Stunden später: 8 Seiten Gedankenlava ausgespuckt.
Der Rest ist eine Woche Kanten schmirgeln. Man will ja schon noch, dass
Gäste kommen.

Diesmal ist es anders. Ich laufe seit Wochen mit einem Thema rum. Derbe
relevant für alle Orte, an denen Menschen sich begegnen. Derbe relevant
für die Frage, wie sie sich begegnen.
Also auch für’s Eisen relevant.

Aber darf ich überhaupt darüber schreiben? Oder muss ich es sogar? Und
wenn ja, wie? Der Boden ist streckenweise… Lava.

Ich bin ein Cis-Mann. Und trotz der berufsjugendlichen Seele eines
Vollzeitfreaks, sehr nachlässig versteckt in einer, mit fragmentarischer
Juvilinität durch Zeit- und gelegentlich auch Kneipenfenster hüpfenden
Tresensportlerhülle:
Ich bin ein alter Cis-Mann.

Und auch eine Sozialisation in der Punk/Hardcore-Szene war in den frühen
Neunzigern eine latent misogyne Sozialisation. Von der Kindheit mal ganz
zu schweigen.
Frauen (den Begriff Flinta* gabe es meines Wissens damals noch gar
nicht) mussten sich in dieser Bubble entweder maskulin geben oder brav
und bewundernd am Rand stehen bleiben, wenn es wild wurde. Klar… „Lieb
doch wen Du willst“ und so… man war ja schließlich progressiv, tolerant
und gegen das Establishment. Nicht homophob oder sexistisch.
Sprüche gab’s trotzdem.

Ist wie mit den einst kettenrauchenden Eltern im Auto, die man als Kind,
hinten von ihnen vergessen im Binnennebel hustend, vorne nicht mehr
sehen konnte. Manchmal auch besser so. Die Welt, in die man
hineingeboren wird, erscheint einem auch in ihrer kompletten Kaputtheit
als die „normale“.
Die große Lebensentscheidung: Erlerntes Adaptieren oder sich
emanzipieren?
Blaue oder rote Pille?

Adaptieren… der Impuls lächelt viele… allzu viele mit wutbräsiger
Selbstgewissheit an… Hallo, random AfD-Wähler.
Adaptieren ist eigentlich gar keine Entscheidung. Es ist ein sackfaules
Treiben lassen auf der „Warschonimmersomachenalleso-Luftmatratze im
brackigen Überlaufbecken des eigenen Lebens.

Sich von seiner Sozialisation zu emanzipieren ist jedoch eine stete
Wegsuche barfuss über das kantige Vulkangestein. Steiler Weg den
Stromboli hoch.
Immer wieder abrutschend und dabei „Steine ins Rollen“ bringend.
Muss man wollen. Will man aber auch müssen.

Es piekst schon sehr und sehr verlässlich, wenn Mann sich der eigenen
misogynen Gedankenlosigkeit bewusst wird, mit der man durch’s
vermeintlich so progressive Punkrock-Leben geschlurft ist.
Ich lerne. Versuche zu lernen. Weil sich so vieles nicht mehr „normal“
anfühlen wollte. Es eigentlich noch nie wollte. Sich aber aus dem Gefühl
des Unbehagens ein Bewusstsein entwickeln musste und wollte.
Viel habe ich dabei von reflektierteren, teils deutlich jüngeren
Menschen gelernt in den letzten Jahrzehnten. Bei der Gelegenheit: Danke,
verdammt! 🥰

Nando 1995 hinter’m Tresen zur Frau am Tresen:
„Hier… den Schnaps hat Dir der Typ da ausgegeben.“

Nando 2010 hinter’m Tresen zum schnapsausgebenden Typen am Tresen:
„Verpiss Dich sofort aus unserem Laden, Du sexistischer Pimmelkopp!“

Nando 2025 hinter’m Tresen zum schnapsausgebenden Typen am Tresen:
„Nein, ich werde der Frau da drüben keinen Schnaps von Dir hinstellen.
Und ich möchte, dass Du jetzt nach Hause gehst. Und vielleicht war es
Gedankenlosigkeit, die Dich nicht hat reflektieren lassen, dass Du Dir
1. meinst, ein Gespräch erkaufen zu können und damit derbe übergriffig
bist und 2. Frauen so das Recht absprichst, einfach in Ruhe alleine am
Tresen sitzen zu können, ohne zum sexualisierten Verfügungsobjekt
anwesender Männer reduziert zu werden. Ich war früher auch gedankenlos
und habe Frauen wie ihr Schnäpse von Typen wie Dir hingestellt. Wenn Du
den Weg, den ich gegangen bin, abkürzen möchtest, komm gerne morgen
nochmal wieder und wir unterhalten uns. Aber für heute ist Dein Anblick
für diese Gästin mit all den Gründen verbunden, die sie hadern ließen,
überhaupt alleine in eine Bar zu gehen und darum möchte ich, dass Du
gehst.“

Und nein, das geht nicht kürzer. Zumindest, wenn man nicht nur Fronten
klären und sich dabei auf die Schultern klopfen möchte. Sondern Fronten
in Bewegung bringen möchte.
Ok… manchmal wurde es auch 2025 ein herzhaftes „Verpiss Dich sofort aus
unserem Laden, Du sexistischer Pimmelkopp!“ Istdochwahrey…
Der Schritt ins Thema aus meiner Richtung.

Der Schritt ins Thema… das Herausschreien des Themas… aus der Richtung
der Betroffenen.
Ich erlebte JULE das erste Mal live auf der Bühne im Januar beim Beach
Motel van Cleef. Eine Stunde später crashten wir am Eingang des Motels
ineinander.
„Äh… ich heiße Fernando und kümmere mich um eine kleine Eckkneipe namens
Eisen in Bremen und wir machen da machmal Konzer…“ „Ja. Ich will!“

Zack… Blitzbooking für’s Guinessbuch der Rekorde.
Blitzfreundschaft auch. 🥰

Jenseits aller Kategorien wie Alter und Geschlecht. Dasselbe emotionale
Feuer, das unterschiedliche Lebensphasen anzündet. Kein Aufenthalt in
einer der Hansestädte ohne sich zumindest kurz geherzt zu haben. Von mir
altkluge Tipps beim Schleifen der miesesten Pyroklasten, die der
Stromboli ausstößt. Von Jule jungschlaue Tipps: „Stell Dich doch einfach
mal wieder auf die scharfe Kante und schau, wie sich das anfühlt.“

Kleiner Spoiler an dieser Stelle, denn wir wissen ja, wie das ist mit
Weihnachten und so:
Am 27. Dezember wird Jule 27. Am 27. Dezember wird Jule 27 im Eisen. Mit
Band. Mit ihrer ersten Langspielplatte. Am 27. Dezember ist
Freaknachten. Das ist wie Weihnachten und Silvester auf einmal. Nur halt
für Freaks. Es gibt Kuchen, Tränchen und Umarmungen. #Warjaklar

Jule hat „An der Bar“ geschrieben. Der Song machte stets beim live hören
schon wütend. Und dann war da plötzlich dieses Video oben. Ich schaute
es mir gebannt immer und immer wieder an.
Es ist alles drin. Das ewige Problem. Die Wut. Das Self-Empowerment!
Schaut es Euch an und werdet wütend. Egal wie Ihr gelesen seid.
Der Moment, über den ich seit Wochen stottere.

Mein seit einer Jugend ohne Männer in der Familie (alle aus dem Staub
gemacht) stetig lauter gewordene Gedanke:
Eigentlich müssten sich alle Kerle mit halbwegs intaktem moralischen
Kompass als FEMINISTEN verstehen.

Im Bewusstsein, was toxische Männlichkeit, Sexismus und patriarchale
Machtstrukturen seit Jahrhunderten verbrochen haben.
Im Bewusstsein, dass es auch uns Männern helfen würde, in einer
Gesellschaft ohne die elenden Rollenklischees, die uns seit den Windeln
aufoktroyiert wurden, mal nachzufühlen, was wir wirklich fühlen.

Nur:
Ist das nicht wohlfeil und cheesy, wenn ich mich so benenne?
„Schaut her, wie reflektiert und einfühlsam ich bin. Hier… meine
Schultern. Bitte draufklopfen.“

Ich habe lange darüber nachgedacht und möchte jetzt versuchen, das so zu
formulieren:
Es erscheint mir unbedingt nötig, dass wir Cis-Männer zu Feministen
werden. Das laut so benennen. Aber das geht NUR, wenn wir dieses
Statement konsequent und stets lernbereit in Handeln umsetzen!

Wir machen noch viele Fehler. Vielleicht ist dieser Newsletter voller
Fehler. So viele alte Prägungen wollen identifiziert und überwunden
werden.
Aber lieber ein bemühter Feminist mit Lernbedarf, als als ein
lupenreines misogynes Arschloch.

Behaltet gerne Eure breite Schultern. Darum geht es nicht. Und wer weiß,
was uns die AfD-SA noch auf die Straße stellt. Und wir werden uns dann
robust entgegenstellen: No pasaran!

Aber Mansplaining? Fragiler kann Mann sein Ego kaum auf die Ersatzbank
flätzen. Naja… sind bei allen, die diesen Newsletter lesen,
wahrscheinlich gerade „Ach was“-Momente. Und auch das ist wieder so ein
Aspekt, der mich seit Wochen um diesen Text herumschleichen lässt.

Ich lasse das jetzt mal so da und freue mich auf Eure Einschätzungen.
Zerfleddert mich nicht zu sehr.

Cut.

Oktober.
Ich hasse den Herbst. Und nein. Ihr könnt mich nicht umstimmen.
Dieses monstervolle Programm ist reinste emotionale Jahreszeitennotwehr.
Hat er also doch noch was Gutes. Der scheiß Herbst. Hier:

Donnerstag. 2. Oktober
Doors 19:00 Uhr
#EISENlive
NOOR (Postpunk) Eine Band aus Schleswig-Holstein
https://www.instagram.com/p/C-0Ng19IBVQ/

GRÜNER STAR (Poppunk) Eine Band aus Hamburg
https://open.spotify.com/intl-de/track/7kj2SOQTMflhXOu7nlEwTx?si=570b57ebf4a140d8

Namedropping saugt. Ihr müsst uns schon vertrauen, dass das episch wird.
Sicher dabei? Mail an kontakt-eisenbremen@posteo.de

Freitag. 3. Oktober
20:00 Uhr
MILLERNTON im EISEN!
Grünbraunweißes Quiz der Herzen zum Derby der Liebe! 🥰
Mehr Einstimmung auf morgen ist vielleicht möglich, aber komplett
sinnlos.

Samstag. 4. Oktober
Doors 12:00 Uhr
DERBY DER LIEBE
Das Fanfest.
„Alles war schön und nichts tat weh“ 🥰
Irgendwann dazwischen: Werder – FC St. Pauli

Freitag. 10. Oktober
Doors: 19:00 Uhr
#EISENlive
BERLIN 2.0 (Death Punk)
https://youtu.be/Bdour5bWAJM?si=9lDFGUOnX-G-BSsf

Wir haben schüchtern gefragt und sie haben tatsächlich „JA“ gesagt!
Das wird „one for the books“ und die Teilnahmeliste wird schnell voll
sein.
Don’t hesitate: Mail an kontakt-eisenbremen@posteo.de

Samstag. 11. Oktober
Doors: 15;00 Uhr
Anstoß: 17:45 Uhr
Noch’n Derby:
WERDER – HSV
„Wo wart Ihr an dem Abend…“ (Grillmaster Flash)

Mittwoch. 15. Oktober
Doors: 19:00 Uhr
#EISENlive
Hat hier jemand „GRILLMASTER FLASH“ gerufen?
https://youtu.be/Du4eS01s-f0?si=J-7tZXMThXfaM96-

Fast schon ausverkauft, Ihr Katastrophentouristen…

Freitag. 17. Oktober
Doors 20:00 Uhr
Beginn 21:00 Uh
#EISENtanzbar
ECKKNEIPENDISCO!
„Fight Patriarchy!“-Edition mit Hannah & Tanja!
Eine solidarische Gesellschaft ist TANZBAR!

Mittwoch. 22. Oktober
ELECTRO BINGO!
Professor HNO kommt extra aus Amsterdam, um Euch (und nicht nur Euch)
Erstsemester-Hoschis in die Kunst der kleinen Kugeln und krummen Kreuze
einzuarbeiten.
Wie schön das wird! Also… für uns.

Donnerstag. 23. Oktober
Doors: 19:00 Uhr
#EISENlive
CATAPULTS (Emopunk/Poppunk)
https://youtu.be/zCqN5uBHWvY?si=ndDhlBBcqtYQVJ2y

THIS TIME FOR REAL (Melancholic Poppunk)
https://youtu.be/r1-6q11ASW0?si=Z9ncLleAeKeZcBYA

Schöner als heute Abend wir der Herbst nicht mehr.
Teilnahmeliste: Mail an kontakt-eisenbremen@posteo.de

Dienstag. 28. Oktober
Doors 19:00 Uhr
#EISENlive
FYRN (Post Hardcore aus Hamburg)
https://drive.google.com/drive/folders/1bM6wowsZo3bdjXkuX5NVcMWQSK5QfQ69
Allererste Show EVER! Und das im Eisen! Wir sind geehrt und aufgeregt.
Aber wir kennen ja auch die Demotapes. Spoiler: „Wo warst Du an dem
Abend…“

BITTTER (Hardcore aus Hamburg)
https://youtu.be/bL7cP4nD3S8?si=4EKnq_8W0bSz57gI
Lauter war’s noch nie bei uns. Wenn wir das hinkriegen, können wir
langsam auch Mantar.
An einem Dienstag. Vor DIESEM Donnerstag. Aberwitzig.

Aber witzig: Wir fühlten sofort… das MÜSSEN wir machen. Freakehre und
so.
Dabei? Mail an kontakt-eisenbremen@posteo.de

Dieser
Donnerstag. 30. Oktober
Doors: 19:00 Uhr
#EISENlive
LETO
https://youtu.be/jQc3jUDjGKk?si=-UHvq_cEIB-U9cI0

KNARRE
https://youtu.be/B81U2EJkOvs?si=flXlQzVfVejJ8Ily
„HERZTOUR 2025“ heißt das und das EISEN ist gelistet. Neben BLA und
MOLOTOW.
Wir werden ganz klein, verschämt und demütig.
Und was sollen wir sagen… die Teilnahmeliste ist seit Monaten
pickepackevoll. So wie unser Herz.

Second Cut.

Fast alles, was uns im Leben passiert, lässt sich rückblickend doch
eigentlich in Phasen aufteilen.
„Zum Glück war es nur eine Phase!“
„Schade, es war wohl doch nur eine Phase.“

Manche Gründe wollen wir nicht sehen.
Manche Gründe wollen wir zu sehr sehen.
Manches passiert. Ohne Grund. Oder dass es passiert, ist der Grund. (Ok,
das ist wirr.)
🦋
Fast alles, was uns im Leben passiert, ist uns von Herrenmagazin
beschrieben und so erst schwer, dann leichter gemacht worden.

https://youtu.be/nH9Hh9qireo?si=H6xcyZZIokLwy4P3

Hui… wie schön, wie vorlaut der Gedanke, Herrenmagazin würden sich eines
Tages in unsere kleine Eckkneipe verlaufen und überrascht die Liebe
fühlen, die wir für sie empfinden.
Aber ich schweife ab.

Fast alles was uns im Leben passiert…
…aber eben nicht alles.

Und DARUM laufe ich in all diesen Newslettertagebüchern mit meinem ollen
Schmetterlingsnetz durch all die Räume, in denen ich das vermute, was
ich unter Essenz verstehe.
Essenz, die keine Phase ist. Die wenn sie erkannt, vielleicht sogar
erfühlt wurde, gekommen ist, um zu bleiben.
Als überlebenslanges Fundament für den Tanz mit all unseren Phasen.
Manchmal Moshpit. Manchmal eng umschlungen.

Essenz, die das Schatzkästchen an Sinnhaftigkeit bewahrt, welches uns
die einen Phasen dankbar umarmen lässt. Und die anderen Phasen halbwegs
stoisch durchstehen lässt.
Ich versuche mal stets bemüht, mal wild at heart einzufangen, was ich zu
erkennen glaube. Und lege es Euch zur kritischen Prüfung vor.

Weil… vielleicht bin ich ja auch nur ein Freak.
Manchmal ziemlich müde. Aber: Wilder Herzkern aus Lava. Stromboli halt.

Freaks forever,
Nando

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