November und andere Katastrophen

November und andere Katastrophen – der dann doch nicht kürzeste EISEN-Newsletter aller Zeiten

Du hast zum ersten Mal den EISEN-Monats-Newsletter abonniert?
Heute ist Dein Glücksmonat.

Denn DIES ist der wohl erste Newsletter, in dem Du nicht durch 8-12
Seiten linksdrehend angrührten Emokleister tauchen musst, um im Abyss
meines inneren Bilderstakkato-Schachtelsatz-Moshpits zur sinn- und
verbundenheitsstiftenden Schönheit des, möglicherweise revolutionären,
aber mindestens subversiven kollektiven Bierglasleerens schließlich auf
die erhofften, subkulturellen Schatzkästchen samt ihrer Angebote zur
gepflegten positiven Eskalation vorzustoßen.

Ok. Den Satz musste ich mir selber dreimal vorlesen.
Und ich wohne mietfrei in mir. Wie muss das erst für Euch sein?
Tempo perdido? Vielleicht. Aber „Temos nosso próprio tempo“: Agora. Und
sowieso immer: „Selvagem!“

Und dieses „Jetzt“ lässt mich momentan am südwestlichsten Zipfel dieses
Kontinentes, der seine Herz- und Sinne tanzen lassende bunte Schönheit
wohl nun scheinbar flächendeckend in braunen Sprechdurchfall dippt,
gerade einfach nur auf die Wellen schauen.

Und ich fühle mich leer. Also… das angenehme, verwirrend ruhige „Leer“.
Eines, das vom Zweifelzwerg zwischen meinen Ohren sogleich hektisch
geschüttelt wird wie eine ausgelaufene Schneekugel. Da muss doch was
sein.
Ohne Pathos und gepflegtes Drama ist es doch langweilig?! Bin ich…
langweilig?!

Wer schon mehr als einen dieser Newsletter hier ohne Regenschirm
durchschlendert hat, weiß oder ahnt zumindest, dass meine innere Bilder,
Erlebnis- und Gefühlswelt eher einem Horizont gleicht, der sich nicht
zwischen tosendem Sommergewitter mit Blitzen und komplettem Orchester,
Schäfchenwolken oder Zwillingsregenbögen entscheiden kann. Am besten
immer alles auf einmal.

Und nun: Blauer Himmel. Vor und hinter den Augenbrauen.

Verwirrend. Diese Ruhe macht mich unruhig.
Wie soll man denn so einen, die Weltformel zum Weltfrieden auf 50
Quadratmeter Eckkneipe verdichtenden Newsletter schreiben?

Und überhaupt: Wo ist der einleitende Song, dessen Lyrics von mir ganz
neu dechiffriert und für Euch hier zum Trocknen an die Leine gehängt
werden – auf das Ihr ihnen aus Euren verkrusteten Glaubenssätzen
erleichert Wäscheklammern knetet?
Diesmal einfach nur ein Song, der mich schon mein halbes Leben begleitet
und einfach immer mal wieder da ist. Und der mir gerade immer und immer
wieder beim Blick auf die Wellen Gesellschaft leistet. Ist kein
Punkrock. Aber Freaks verstehen das.

Mikroweltverbesserung macht diesen Newsletter mal Urlaub.
Ist doch auch mal schön. Besonders für Euch.

Apropos schön.
Wir starten die Anmeldung für das zweite EISENSHIRT.

Wird sportiv.
Haben wollen?

Mail an kontakt@eisen-bremen.com mit Eurer Größe und Farbwunsch
Grün-Weiß oder Schwarz-Weiß. Kostenpunkt der Einfachheit halber wieder
28 Euro. Bezahlbar bei Abholung (Wir vertrauen Euch).

Bilder dazu?
Ab Montag in diesen ollen sozialen Medien – hier wird ja immer gleich
schon die maximale MB-Grenze geschreddert.
https://bsky.app/profile/eisenbremen.bsky.social
https://www.instagram.com/eisen.bremen

Apropos schön. Der November.
Ok. Das klingt jetzt widersprüchlich bis provokant.
Aber wir versuchen einfach, dem Arschlochmonat schlechthin ein paar
Inseln der subkulturellen Schönheit zu basteln, okay?

Donnerstag. 6. November
Doors 19:00
Start about 20:00
SWEARING AT MOTORISTS (LoFi-Indierock-Helden aus den Katakomben des
Millerntors!)
https://youtu.be/h-P_1FadjuQ?si=HBoq9H1J9GnBx7Hr

Samstag. 8. November
Doors 19:00
Start about 20:00
JAWKNEE MUSIC (Solo-Acoustic Punk. Kann auch LOVE A-Songs!)
https://youtu.be/NfnKMFsZ-gI?si=J0FFCK16YUvdiNot

Samstag. 15. November
Doors 19:00
Start about 20:00
EMPIRE ME (Melodischer Emo-Skatecore – lebensrettend im Herbst!)
https://youtu.be/ok4j1T70njk?si=Qm_xu_ABUfLiWIoP

Donnerstag. 20. November
Doors 17:00
Start 20:00
WD*42-FESTIVAL-Opener!
FLINTA*-Musikquiz & DJ-SET!

Freitag. 21. November
Doors 20:00
First Song 21:00
ECKKNEIPENDISCO
(„YOU look good on the Dancefloor“ Punk – Indie – HipHop – Qualitätspop
– Krach)

Dienstag. 25. November
Doors 19:00
Start about 20:00
TEXOPRINT (Noise Punk aus Rotterdam – nur ein Wort: EPISCH! Gefolgt von
einer Wahrheit in 17 Wörtern: Hat das EISEN so noch nicht erlebt und wer
wegen Trägheit dieses Konzert verpasst wird sich ärgern!)
https://youtu.be/EQE0UqicjaQ?si=tOYD3vD7ht8qbplw

Donnerstag. 27. November
Doors 19:00
Start about 20:00
NINAMARIE (Werden bestimmt mal groß. Haben jedenfalls ganz patente
Zweitbands. Und vor einem Jahr um so ziemlich genau die gleiche Zeit war
das schon ganz schön schön.)
https://youtu.be/M0xWk82510w?si=SN784nbjIMLiz3w2

UND NUN ZU DEN wirklich WICHTIGEN THEMEN:

Diesen Newsletter erhalten mittlerweile über 500 Menschen.
Manche haben ihn sogar abonniert. Viele wurden assimiliert .
Bei der Gelegenheit: Du willst das alles eigentlich gar nicht? Mail an
mich mit „Nein“ in der Betreffzeile und ich lösche Dich
selbstverständlich aus dem Verteiler. Soll ja Spaß und kein Spam sein.

Apropos Spam:
Posteo.de ist das alles eine Nummer zu groß geworden und sie „baten“
mich, das mit den Newslettern mal zu lassen.
Tja… aber nur Bier zapfen wär ja auch öde auf die Dauer.

Wir basteln also gerade eine HOMEPAGE.

Und das geht so:
Lernt bitte DIESE Adresse auswendig (wir fragen Euch am Tresen ab).
Packt sie jetzt gleich in Eure Lesezichenliste auf die EINS.

eisen-bremen.com

Mehr braucht Ihr zukünftig nicht zum digitalen Überleben.
Wenn Ihr Mails von dieser Adresse erhaltet…

kontakt@eisen-bremen.com

…bitte grüßt Eure Spam-Ordner von uns und sagt ihnen, dass das schon
klar geht!

Es wird noch besser:

Wir werden eine App in diese virtuelle Tresenverlängerung einbinden.
Über diese App könnt Ihr Euch ab November für alle angekündigten
Konzerte anmelden und erfahrt sofort, ob Ihr dabei seid (oder zumindest
auf der Warteliste steht).

Wir sind wirklich aufgeregt!

Und weil wir so aufgeregt sind, könnt IHR Euch jetzt schon als
allererste über diesen Link eintragen:

https://konzert.eisen-bremen.com

Und es wird noch besser:

EISEN-DAUERKARTE 2026
Was vor Monaten im Plausch mit Eisen-Konzert-Powershoppern als
Schnapsidee
(„Ihr meldet Euch ja eh für jedes Konzert an. Ich stell Euch demnächst
mal ne Dauerkarte aus um Zeit zu sparen.“ „Eeeecht?! Oh die will ich
haben! Sofort!“ „Ähem… öh… wir melden uns.“) relativ maximal beiläufig
verplaudert wurde, es wird im Dezember Realität:

Wir basteln an limitierten 55 Dauerkarten.
Details folgen.
Wer Euch wirklich lieb hat, weiß jetzt was Ihr zu Weihnachten bekommt.

Beijos – noch aus Portugal und nachher schon bei den wunderbaren
CATAPULTS live in Eurem Lieblingsproblem im Stadtbild (ok… Nachtrag…
nicht mehr aus Portugal, aber stranded in Amsterdamned-Schiphol wegen
Sturm… bin im Herzen aber bei Euch heute Abend),
Nando

PS: Ok. Für alle Pathosmasochist*innen unter Euch hier doch noch ein
Emo-Nachschlag.
Was lasst Ihr mich auch 10 Tage unbeaufsichtigt im Strandkasten… 😉

Der Strand… das sind wir.
Wir sind der Strand.
Denn das Meer, es ist nun mal wie das Leben.
Seine Wellen berühren unsere kleine Welt und modellieren sie unentwegt.
Mal wild. Mal sanft.
Manchmal glitzernd es leuchtend silbern, das Meer. Manchmal liegt es
ruhig und klar vor uns und wir glauben seinen Grund zu erkennen. Und
dann erscheint es uns doch wieder grau und unergründlich bedrohlich.
Wir sind immer in Kontakt mit ihm. Es hinterlässt seine Spuren, erzeugt
Abbruchkanten, legt verborgene scharfkantige Felsen frei. Nur um sie
über Nacht in beschwingten Dünen wieder sanft zuzudecken.
Unser Sand wird von wechselnden Gefühls-Strömungen quer durch die
komplette Bucht verlagert. Immer und immer wieder.
Die Gezeiten machen unser Erleben mal weit und dann wieder zu einem
bedrückenden Kampf, der uns an unsere felsigen Grenzen schleudert.
Wir bleiben immer in Bewegung. Sind nie starr.
Und bleiben doch immer dieser eine, unverwechselbare Strand, wenn man
von den Klippen oben auf ihn blickt.
Und das Meer… es will, dass wir surfen lernen. Damit wir es verstehen.
Damit wir in Verbindung bleiben. Seine Wucht nicht nur als Gewalt
erleben. Aus der Ohnmacht in die Gestaltung unserer Bewegungen kommen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert